Esther Malhotra neues sachkundiges Mitglied im Sozial- und Gesundheitsausschuss

Mit Esther Malhotra erhält der Ausschuss für Soziales und Gesundheit des Landkreises Harz
eine neue sachkundige Einwohnerin mit klarem gesellschaftspolitischem Kompass. Auf
Vorschlag der Fraktion SPD/Grüne wurde sie in der Kreistagssitzung einstimmig bestätigt.


Malhotra will ihre neue Aufgabe nutzen, um soziale Fragen, Teilhabe und Gesundheit im
Landkreis noch stärker miteinander zu verbinden. Dabei geht es ihr nicht nur um die Arbeit in
Sitzungen, sondern vor allem um die Frage, wie politische Entscheidungen für die Menschen
im Alltag spürbar werden. „Sozial- und Gesundheitspolitik muss nah an den Lebensrealitäten
der Menschen sein. Es geht um gute Versorgung, um Barrierefreiheit, um Beteiligung und
darum, dass niemand übersehen wird“, betont sie.


Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit befasst sich mit zentralen Zukunftsfragen des
Landkreises. Dazu gehören die ärztliche und zahnärztliche Versorgung, die Weiterentwicklung
des Handlungskonzeptes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die
Sichtbarkeit von Senioren- und Behindertenarbeit, Fragen verständlicher Verwaltung und die
Unterstützung sozialen Ehrenamts. Genau an diesen Schnittstellen möchte sich Esther
Malhotra einbringen.


Ihr Anliegen ist es, Brücken zu bauen: zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft, zwischen
politischen Gremien und Betroffenen, zwischen sozialer Teilhabe und praktischer Umsetzung.
Sie will darauf achten, dass Beteiligung nicht nur formal stattfindet, sondern tatsächlich
wirksam wird. Besonders wichtig sind ihr dabei Barrierefreiheit, verständliche Kommunikation
und die stärkere Einbeziehung von Menschen, die von politischen Entscheidungen unmittelbar
betroffen sind.


Mit ihrer Berufung verbindet Malhotra den Anspruch, Impulse zu geben und Themen
konstruktiv voranzubringen. Sie versteht das neue Amt als Verantwortung, soziale Fragen mit
Nachdruck, aber auch mit Blick auf Zusammenarbeit anzugehen. „Gerade in Zeiten großer
Herausforderungen braucht es verlässliche soziale Strukturen, offene Ohren und den Willen,
gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, so Malhotra.


Die einstimmige Wahl im Kreistag ist damit auch ein Signal: Für die Ausschussarbeit werden
Fachlichkeit, gesellschaftliches Engagement und ein klarer Blick für Teilhabe gebraucht.
Esther Malhotra will diesen Weg aktiv mitgestalten.